Positives

Kleblatt

Wie beeinflussen mich schlechte Nachrichten?

"Nachrichtensprecher fangen stets mit "Guten Abend" an und erklären dann 15 Minuten lang, dass es kein guter Abend ist." - Rudi Carrell

Dieses Zitat beschreibt immer noch treffend einen Trend in unserer Medienlandschaft, den ich für mehr als fragwürdig halte, nämlich, nur negativen Meldungen den Vorrang zu geben. Berichterstattung erfolgt ja immer gerne unter dem Anspruch der "Wahrheitsfindung". Aber ist es denn wirklich wahrer, den Fokus eher auf die negativen Ereignisse zu legen als auf die positiven? Ist es nicht viel mehr dieser Fokus, der eine Verzerrung der Tatsachen aufzeigt und noch dazu eine, die ihrerseits wiederum negative Auswirkungen hat?

  • Wie beeinflusst uns der tägliche Bericht über Katastrophen, Kriege, Betrügereien, Unfälle und Verbrechen?
  • Was passiert mit unserem Bild von der Welt?
  • ist es vorstellbar, in der gleichen Anzahl Nachrichten über gute Taten, Hilfsaktionen, Erfolge, Rettungsmanöver, Vorbilder und konstruktive Lösungen zu lesen oder zu hören?

Ich weiß inzwischen sehr gut, wie sehr mich negative Nachrichten belasten und habe gelernt, meinen Fokus auf Positives zu lenken. Aus dem Gehörten entwickeln sich meine Erwartungen an den Tag, in Hinblick auf das, was auf mich zukommen wird. Dies geschieht ungewollt und völlig unbemerkt Aus diesen Erwartungen prägt sich meine Einstellung und aus dieser formt sich letztendlich mein Denken.

Und für alle, die ganz bewusst den Fokus auch mal auf das Gute in der Welt richten wollen, habe ich einen tollen Linktipp: Unter www.wesmile.dewerden konsequent gute Nachrichten gesammelt. Dort auch nur 5 Minuten zu lesen, ist wie eine erfrischende Seelendusche. Denn: Es gibt sie, die guten Nachrichten!